Ein Besuch in Wien – der Stadt der Musik und Kultur. Als Aquarianer ist es doch fast eine Pflicht, wenigstens einen Aquaristikladen im jeweiligen Reiseland zu besuchen. In der österreichischen Hauptstadt, die rund 1,7 Millionen Einwohner zählt, gibt es natürlich auch eine Vielzahl von Aquaristikgeschäften, die es zu entdecken gilt.
Nach intensiver Recherche landeten wir beim größten Aquaristikgeschäft Österreichs: dem Zierfischzentrum Austria. Das Geschäft ist bequem mit der Straßenbahn zu erreichen – nur etwa 10 Minuten Fahrt von der Innenstadt entfernt, gefolgt von einem kurzen 5-minütigen Fußweg.
Das Zierfischzentrum Austria befindet sich inmitten eines Wohngebiets, was es zu einem unscheinbaren, aber sehr gut erreichbaren Ziel für Aquaristik begeisterte macht. Schon von außen konnte man erahnen, dass hier eine beeindruckende Auswahl auf einen wartete. Das Geschäft ist bekannt für sein breites Sortiment an Zierfischen, Aquarienzubehör und -pflanzen und zieht Aquarianer aus der ganzen Region an.


Nun, wir waren gespannt, was uns im Inneren des Geschäfts erwarten würde. Sobald wir das Zierfischzentrum betraten, wurden wir freundlich mit einem herzlichen „Servus“ begrüßt. Der Laden selbst war hell und gut strukturiert, was eine angenehme Atmosphäre schuf.
Auf der rechten Seite fanden wir eine große Auswahl an Zubehör für das Aquaristik-Hobby – von Filtern über Beleuchtung bis hin zu verschiedenen Aquarienaccessoires. Auf der linken Seite gelangten wir in den ersten Verkaufsraum, der mit einer beeindruckenden Auswahl an Zierfischen und Aquarienpflanzen ausgestattet war. Die klare Struktur des Geschäfts ermöglichte es, sich schnell zurechtzufinden und gezielt nach den gewünschten Produkten zu suchen. Alles war übersichtlich und liebevoll präsentiert, was den Einkaufsbummel noch angenehmer machte.



Natürlich durfte in einem solch spezialisierten Laden die Auswahl an Skalaren nicht fehlen. Besonders hervorzuheben waren die „Peru Altum“ Skalare, die in einem Becken ausgestellt wurden. Der Preis für diese Tiere war aus meiner Sicht gerechtfertigt, da sie vital und offensichtlich gesund durch das Verkaufsbecken schwammen. Es war deutlich, dass hier großen Wert auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Fische gelegt wird.

Was mich besonders überrascht hat, war die Tatsache, dass der Händler auch Altum-Jungtiere im Angebot hatte. Diese waren jedoch recht scheu, sodass ich sie nicht richtig fotografieren konnte, was zum Teil auch daran lag, dass das Becken in der obersten Etage des Geschäfts stand.
Die Tiere stammen aus einer deutschen Zucht und wurden vom Großhändler bezogen. Leider konnte mir der Inhaber des Geschäfts keine weiteren Informationen zu den Altum-Jungtieren geben. Zudem war kein Preis am Becken angegeben, was die Kaufentscheidung erschwerte.

Im hinteren Bereich des Geschäfts fanden sich hauptsächlich Barscharten. In einem weiteren Raum war eine zusätzliche Verkaufsanlage eingerichtet, in der Diskusfische angeboten wurden. Übrigens, die Fotos wurden mit einem „Fisheye“-Objektiv aufgenommen, was den ungewöhnlichen Effekt erklärt.



Hier der weitere Raum:



Das Zierfischzentrum Austria hat bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Laut dem Inhaber beherbergt das Geschäft rund 400 Aquarien und bietet eine beeindruckende Auswahl von etwa 2000 verschiedenen Fischarten. Wer also in Wien unterwegs ist, sollte unbedingt einen Besuch in diesem Geschäft einplanen – es lohnt sich auf jeden Fall!
https://www.zierfisch.at/